Predigt für den 9. Sonntag nach Pfingsten.

11. August 2019

Im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Hl. Geistes. Amen

In Christus Geliebte,

Das heutige Evangelium ist höchst beeindruckend: Der Heiland weint über die heilige Stadt Jerusalem, wo Gott in Seinem heiligen Tempel etwa 1.000 Jahre lang gewohnt hat.
„Wie kann Gott so etwas zulassen?“ fragen die heutigen „Christen“ bei jeder Gelegenheit. „Hätte Gott es nicht anders einrichten können? Hätte Er es nicht verhindern können, daß Sein Volk in den Götzendienst fällt, usw.?“ Wie dümmlich, wenn jemand so über Gott denkt oder redet. Gott ist doch unendlich weise, unendlich klug …→ weiterlesen

Predigt für den 7. Sonntag nach Pfingsten, 28. Juli 2019

Im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Hl. Geistes. Amen

In Christus Geliebte,

Die Liturgie macht heute wieder einmal eine klare und deutliche Aussage, welche für unser geistliches Leben von hervorragender Bedeutung ist. Wir finden sie im Tagesgebet:

O Gott, dessen Vorsehung sich in ihren Anordnungen nicht täuscht …“

Die göttliche Vorsehung, also die Tatsache, daß Gott sich wirklich und tätig um Seine Schöpfung kümmert und insbesondere um die Geschöpfe, welche Er mit Verstand ausgestattet hat, ist eine der ganz grundsätzlichen Glaubenswahrheiten, welche jede Seele, die in den Himmel kommen will, glauben muß. Die Dekrete der hl. Kirche sind in dieser Hinsicht immer ganz klar und eindeutig gewesen.→ weiterlesen

Ignatianische Exerzitien in Ungarn

*** Leider müssen die Exerzitien in Österreich aus organisatorischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden! ***

Vom Sonntag 8. (abends) bis Samstag 14. März (mittags) wird P. Arnold Trauner (Institut Mater Boni Consilii) in Budakeszi (Ungarn) die Exerzitien predigen.

Die Exerzitien werden auf Englisch gegeben.
Es handelt sich um eine geraffte Form der ursprünglichen Exerzitien des hl. Ignatius von Loyola. Statt 30 Tagen werden die wesentlichen Betrachtungen der Exerzitien in fünf Tagen gemacht.
Bei Interesse schreiben Sie bitte an die Emailadresse, die Sie auf der Kontaktseite (unter „Willkommen“) hier finden oder nehmen Sie direkt mit P. Trauner Kontakt auf!

Öffentliche Retraktation und Wiedergutmachung

Unter diesem Titel hat der mittlerweile verstorbene Anton M. Holzer (D) im August 2003 seine theologische Position dargelegt. Er hatte bis dahin die Messe una-cum (in Glaubenseinheit mit den Konzilspäpsten) besucht.
Dabei war er ein ausgebildeter Theologe, der – wie er selber schreibt – es besser wußte oder wissen sollte. Deshalb ist es auch durchaus möglich, daß der Leser manche seiner Aussagen und Klarstellungen öfter lesen muß, da sie sehr präzise und prägnant gefaßt sind – eben theologisch!
Aus Anlaß meines silbernen Priesterjubiläums möchte ich mir seine Erklärung zu eigen machen, da ihr auf dogmatischer und theologischer Ebene kaum etwas hinzuzufügen sein dürfte. (Ich habe lediglich einige offensichtliche Tippfehler korrigiert.) Ich war ja – meine Seminarzeit mit eingerechnet – 25 Jahre lang Anhänger und Gefangener der hier angeführten Irrtümer hinsichtlich der Konstitution der Kirche und ihrer Pastoral, jedoch – im Gegensatz zum Theologen A. Holzer – ohne um die lehrmäßigen Sachverhalte hinsichtlich des Wesens der Kirche Bescheid zu wissen.→ weiterlesen

Lehramt und Privatoffenbarungen

Viele Traditionalisten und konservative Katholiken halten sich mehr an Privatoffenbarungen als an das kirchliche Lehramt! Ein schwerer Fehler, der den wahren Glauben unmöglich bzw. kaputt macht. Die Muttergottes ist keine Megäre, die dem Lehramt der Kirche „dazwischen funkt“… ganz im Gegenteil!

Priester- und Ordensberufung

„Die Ernte ist groß, doch der Arbeiter sind Wenige“, sagt Christus.
Das Thema Berufung ist schon immer für viele schwierig gewesen: Die Eltern, die ihre Kinder nicht ziehen lassen wollen; Jugendliche, die ihr Leben vergeuden, als wären sie keine Gotteskinder…
Bei all den Problemen, welche die Kirche belagern, hat sich doch das Wesentliche nicht geändert: es braucht Vermittler der Gnade, also Priester; immer wird es auch Seelen geben, welche sich voll und ganz dem Dienste Gottes und dem Beruf der Heiligkeit weihen.
Vielleicht bist auch Du von Gott berufen?…

Predigt über Maria, Mutter des Guten Rates…

… Fest am 26. April – heuer wegen der Osteroktav am Montag, 29. April.
Die Geschichte des Bildes der Muttergottes vom Guten Rat von Genazzano (Nähe Rom) ist nichts für die debilen Nerven kleingläubiger Gutmenschen! Typisch mittelalterlich. Was aber für den „modernen“ Menschen unglaublich klingt, ist verbürgte Wahrheit – in diesem Falle durch ein seit fünfeinhalb Jahrhunderte fortdauerndes Wunder, da ein ursprünglich auf Verputz gemaltes Bild nunmehr frei vor der Wand schwebt! Hinfahren und anschauen…!

Predigt für den Sonntag nach Ostern

28. April 2019

In Christus Geliebte,

Mutter vom Guten Rate, Genazzano

Mutter vom Guten Rate, Genazzano

Am 26. April feiern wir jedes Jahr das Fest der Muttergottes vom Guten Rat. Unter diesem Titel wird sie in der Lauretanischen Litanei angerufen. Weil dieses Datum heuer in die Osteroktav gefallen ist, wird das Fest – als Patrozinium des Instituts Mutter vom Guten Rate, dem ich angehöre – auf den morgigen Montag verschoben. (Am Dienstag ist dann das Fest des hl. Evangelisten Markus.)

Aus diesem Anlaß möchte ich euch heute die Geschichte des wundertätigen Bildes erzählen, auf das die Verehrung der Muttergottes unter diesem Titel zurückgeht. → weiterlesen

Predigt zum 1. Fastensonntag

Seit jeher ist das Kreuz Christi „Torheit für die Heiden und Ärgernis für die Juden“.
Auch wir müssen zusehen, dass uns nicht das Kreuz zum Ärgernis wird!
Wie kann es sein, dass Christus vom Teufel versucht, ja auf die Zinne des Tempels und auf den Berg mitgenommen wird…?
Wie kann es sein, dass der menschgewordene Sohn Gottes dem schändlichsten Tod ausgeliefert wird…?